Zukunfts­weisende Projekte

Gemeinsam innovative Lösungen schaffen

Hier präsentieren wir eine Auswahl unserer Projekte im Bereich der Energiewende und des Klimaschutzes. Jedes Projekt steht für unser Engagement, nachhaltige und tragfähige Lösungen gemeinsam mit den Auftraggeberinnen und Auftraggebern zu entwickeln.

Foto: AdobeStock / annasunny

Innovatives Einzelprojekt der Nationalen Klimaschut­zinitiative: Instrumente für die kommunale Klimaschutzarbeit (IkKa) – Orientierung, Standards und Hilfestellungen

Zieldiskussionen, strukturierte Maßnahmen- und Prozessplanungen kosten viel Zeit und binden Kapazitäten im kommunalen Klimaschutz. Das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Projekt „Instrumente in der kommunalen Klimaschutzarbeit“ (IkKa) möchte genau hier ansetzen und mit gezielten Instrumenten die Effizienz in der lokalen Klimaschutzarbeit steigern. Gemeinsam mit einem Pool von 30 Modell-Kommunen erarbeitet das Projektkonsortium Instrumente für drei zentrale Fragestellungen.

Erarbeitet durch
Fragestellung
Inhalte
Was ist „Klimaneutralität” und wie können Kommunen diese Zielsetzung umsetzbar machen?
Diskussionen
Empfehlungen
Standards
Wie sollen und können Klimaschutzmaßnahmen in ihrer THG-Minderungswirkung berechnet werden?
Methodik
Entwicklung & Test
Web-basiertes Tool
Welches Wissen und welche Hilfestellungen benötigen Kommunen, um den Prozess einer treibhausgasneutralen Verwaltung zu starten?
Lernwerkstätten
Individuelle Beratung
Standards/Baukasten

Was ist „Klimaneutralität“ und wie können Kommunen diese Zielsetzung umsetzbar machen?

Ob Gemeinden, Städte und Landkreise überhaupt Klimaschutzziele in ihr Handeln aufnehmen und mit welchen Zeithorizonten, Instrumenten und Projekten sie ihren Klimaschutzpfad gestalten, ist ihnen innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen aktuell noch selbst überlassen. Gemeinsam mit Expert*innen und Modell-Kommunen wurden Klimaschutzziele im Rahmen von Fokusgruppengesprächen diskutiert sowie Orientierungen für deren Operationalisierungen formuliert.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.klimabuendnis.org

Wie sollen und können Klimaschutzmaßnahmen in ihrer THG-Minderungswirkung berechnet werden?

Die Berechnung der THG-Minderungswirkung einzelner Klimaschutzmaßnahmen ist nicht nur komplex, es existieren bisher auch noch keine etablierten Standards. Hier hat das Projektkonsortium in Abstimmung mit Expert*innen und Kommunen eine einheitliche Methodik entwickelt, welche mit kommunalen Energie- und Treibhausgas-Bilanzen nach dem BISKO-Standard vereinbart ist.

Mehr Informationen sowie den Methodik-Bericht finden Sie hier: https://www.ifeu.de

Darauf aufbauend wird derzeit ein nutzerfreundliches Online-Tool unter dem Namen „Maßnahmen-Planer“ entwickelt. Dieses wird Kommune ermöglichen, die THG-Minderung von direkten und indirekten Klimaschutzmaßnahmen zu bewerten und effektive kommunale Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und zu priorisieren. Das Tool wird nach Projektende vom Klima-Bündnis betrieben.

Welches Wissen und welche Hilfestellungen benötigen Kommunen, um den Prozess einer treibhausgasneutralen Verwaltung zu starten?

Basierend auf den Erkenntnissen der Operationalisierung von Zielen und der Bewertung von Einzelmaßnahmen soll die treibhausgasneutrale Verwaltung genauer betrachtet werden. Hier haben sich viele Kommunen mittlerweile auf dem Weg gemacht, um ihre eigenen Zuständigkeiten genauer zu betrachten. Aber es fehlt hier oft noch an methodischen Grundlagen, Prozessentwicklung sowie Arbeitshilfen. Über Lernwerkstätten mit den Modell-Kommunen und individuelle Beratungen mit einzelnen Gemeinden und Landkreisen wurden kommunale Verwaltungen dabei unterstützt, Wissen und Kapazitäten aufzubauen. Konkrete praxistaugliche Instrumente und Hilfestellungen, die während der Lernwerkstätten und Beratung erprobt wurden, fließen in einen White-Label-Beratungsbaukasten ein, der derzeit im Aufbau ist.

Den Bericht zu den Lernwerkstätten finden Sie hier (Link)

Die Foliensätze aus den Lernwerkstätten finden Sie hier

Projektkonsortium

Die Leitung des Förderprojekts hat das Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) inne. Gemeinsam mit dem Klima-Bündnis und dem Leipziger Institut für Energie werden die Projektinhalte erarbeitet. Das ifeu Institut entwickelt seit über 30 Jahren Bilanzierungstools auf allen Ebenen und bringt seine methodische Expertise ein.

Gemeinsam mit dem Klima-Bündnis hat das ifeu Institut die bundesweit einheitliche Bilanzierungssystematik BISKO sowie den darauf aufbauenden Klimaschutz-Planer als webbasierte Software entwickelt Das Klima-Bündnis steht für praxisnahe Erfahrungsaustausch sowie Begleitung bei ambitionierten Zielsetzungen. Mit fast 2.000 Mitgliedern aus 26 Ländern ist das Klima-Bündnis das einzige Stadtnetzwerk, welches sich konkrete Klimaschutzziele setzt.

Das Leipziger Institut für Energie erarbeitet als Fachbüro für zahlreiche Kommunen, Landkreise, Regionen und Bundesländer unterschiedlichste Klimaschutzkonzeptionen und Fragestellungen. In den letzten Jahren ist hier die Betrachtungsebene der „kommunalen Verwaltung“ zunehmend im Fokus.

Förderung und Laufzeit

Das Projekt wird im Rahmen der „Innovativen Einzelprojekte“ über die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert. Das Projekt ist im Januar 2022 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Projektergebnisse werden Ende 2024 vorliegen.

Mehr zur NKI und dem Förderprogramm finden Sie unter: https://www.klimaschutz.de

Kontakt

Gerne stehen die Kontaktpersonen aus dem Projektkonsortium für Rückfragen zur Verfügung:

Klima-Bündnis
Carsten Kuhn
069 -717 139 -37
c.kuhn@klimabuendnis.org
Leipziger Institut für Energie
Marion Elle
0341- 224762-15
marion.elle@ie-leipzig.com
Förderkennzeichen: 03KF0138B