Aktuelles

Hier informieren wir Sie zu aktuellen Entwicklungen und Projekten, die unsere Arbeit so lebendig machen. Sprechen Sie uns gerne für Rückfragen an.

Bushaltestelle im Güterverkehrszentrum
Bild: Leipziger Institut für Energie
30. Juni 2026

Leipziger Institut für Energie befragt Beschäftigte im Leipziger Nordraum zum Berufsverkehr

Im Auftrag der Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB GmbH untersucht das Leipziger Institut für Energie derzeit den Berufsverkehr in der Automobilbranche im Norden von Leipzig. Nur wenige der befragten Unternehmen haben eine S-Bahn- oder Straßenbahnhaltestelle in fußläufiger Entfernung. Die meisten betroffenen Unternehmen sind nur über die Straße erreichbar, bei Schichtwechsel sind sowohl Straßen als auch Busse oft überlastet.

Um die Sicht der Beschäftigten auf ihre Arbeitswege zu ermitteln, findet seit dem 23. Juni eine Online-Befragung in rund 20 Unternehmen statt. Die Beschäftigten werden dabei unter anderem zu ihrer Verkehrsmittelwahl, zur Zufriedenheit mit dem Arbeitsweg und zur Bewertung der ÖPNV-Anbindung befragt. Der Fragebogen, der in fünf Sprachen vorliegt, wurde im IE Leipzig entwickelt. Das Ergebnis der Befragung wird anschließend zusammen mit anderen Standortfaktoren ausgewertet und im Oktober in einem Workshop vorgestellt.

Die Untersuchung ist ein Beitrag zum Transformationsnetzwerk MoLeWa (Mobilität Leipzig im Wandel), das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen, mit denen die Erreichbarkeit und damit die Standortqualität der Branche verbessert werden kann.

Matthias Reichmuth, Dipl.-Geogr.
Geschäftsführer, Themenfeldleiter Mobilität
03 41 / 22 47 62 25
matthias.reichmuth@ie-leipzig.com
Bild: Atelier Zudem, Kitzingen
25. Juni 2026

Abschluss der Konzeptphase und Startschuss für die Umsetzungsphase für das integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises Würzburg

Rund 35 Schlüsselakteure kamen am Donnerstagabend zusammen, um sich über den Stand des Klimaschutzprozesses zu informieren. Angesichts der sommerlichen Höchsttemperaturen herrschte Einigkeit: Es besteht akuter Handlungsbedarf.

Ziel der Veranstaltung war es, einen Überblick zum finalen Klimaschutzkonzept zu geben und zugleich einen Ausblick auf die Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen aufzuzeigen.

Zu Beginn richtete Landrat Thomas Eberth sich an die Teilnehmenden. Dabei würdigte er den gemeinsamen Prozess der vergangenen Monate und lenkte den Blick auf die kommenden Herausforderungen und Handlungsfelder – insbesondere den notwendigen Netzausbau, eine verbesserte Energieverteilung sowie den weiteren Ausbau der E-Mobilität.

Im Anschluss erläuterte Nora Günther vom Leipziger Institut für Energie die wesentlichen Inhalte. Diese umfassen eine fundierte Ist-Analyse und Bilanzierung, darauf aufbauende Potenzial- und Szenarienbetrachtungen sowie eine breite Akteursbeteiligung seit Sommer 2025. Dabei unterstützte das Leipziger Institut für Energie das Klimaschutzmanagement bei der Auftaktveranstaltung und drei Fachworkshops. Über eine digitale Ideenkarte haben Bürgerinnen und Bürger 267 Beiträge abgegeben. Am 17.04.2026 wurde das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderte Konzept schließlich vom Kreistag beschlossen.

Christian Graf, Klimaschutzmanager des Landkreises, stellte anschließend das Herzstück des Konzeptes – den Maßnahmenkatalog – vor. In insgesamt acht Handlungsfeldern – von einer treibhausgasneutralen Landkreisverwaltung bis hin zur E‑Mobilität – sollen die ambitionierten Ziele zur Energie- und Treibhausgasreduktion umgesetzt werden.

Ein weiterer Gast an diesem Abend war Jürgen Bruhn, erster Co-Vorsitzender des Klimabeirats der Stadt und des Landkreises Bamberg. Er gab den Teilnehmenden praktische Einblicke in die Arbeitsweise dieses Gremiums.

Auch der Landkreis Würzburg plant die Einrichtung eines eigenen Klimaschutzbeirats, um die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts fachlich zu begleiten und zu unterstützen. Darüber hinaus wurde ein Anschlussvorhaben für die kommenden drei Jahre im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragt, um die Maßnahmenumsetzung weiterhin professionell voranzubringen.

Weitere Informationen zum Integrierten Klimaschutzkonzept finden Sie unter:

Integriertes Klimaschutzkonzept des Landkreises Würzburg
Nora Günther, M. Sc. Nachhaltiges Wirtschaften
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 27
nora.guenther@ie-leipzig.com
Bild: Leipziger Institut für Energie
6. Mai 2026

Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Frankenberg/Sa. veröffentlicht

Die Stadt Frankenberg/Sa. hat am 06.05.2026 in der Sitzung des Stadtrates offiziell ihre kommunale Wärmeplanung beschlossen und im Anschluss veröffentlicht.

Mit starkem Bezug zur Textil- und Tuchmachertradition in Sachsen gehört die Garnisonsstadt zur „Kulturregion Chemnitz“. Die Gewährleistung einer sicheren und sauberen Energieversorgung ist ein wichtiger Handlungsschwerpunkt im Stadtentwicklungskonzept.

Das Leipziger Institut für Energie hat nun die kommunale Wärmeplanung als wichtigen Meilenstein auf diesem Weg für die Stadt Frankenberg/Sa. erarbeitet.

In einem ersten Schritt erfolgte die Erhebung der aktuellen Wärmeverbräuche sowie der Energieinfrastrukturen. Darüber hinaus wurden lokale Potenziale zur Wärmebedarfsreduktion sowie zur Erzeugung von Wärme aus erneuerbaren Energiequellen untersucht. Diese Analysen bildeten neben anderen eine Grundlage für die Erstellung des Zielszenarios und für die Ableitung von Maßnahmen zur Umsetzung einer dekarbonisierten Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045. In den Prozess wurden fortlaufend Fachakteure aus der Stadtverwaltung, der Energieversorgung und der Wohnungswirtschaft eingebunden. In einem Fachgespräch mit dem Zweckverband „Kommunale Wasserver- und Abwasserentsorgung Mittleres Erzgebirgsvorland Hainichen“ wurden insbesondere Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten einer Wärmegewinnung aus dem Ablauf der Kläranlage diskutiert. Dieser Austausch mündete in der Entwicklung eines von sechs Fokusgebieten für die potenzielle Entwicklung eines Wärmenetzes. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung konnten sich auch Bürgerinnen und Bürger zu den Ergebnissen der Bestands- sowie der Potentialanalyse informieren.

Die kommunale Wärmeplanung legt den strategischen Grundstein für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045. Mit ihrem Beschluss startet nun der nächste Schritt: die praktische Realisierung der Wärmewende vor Ort.

Der Wärmeplan der Stadt Frankenberg/Sa. steht hier online zur Verfügung:

www.frankenberg-sachsen.de
Ilka Erfurt, Dipl.-Geogr.
Geschäftsführerin
03 41 / 22 47 62 19
ilka.erfurt@ie-leipzig.com
Bild: AdobeStock / Mustafa Kurnaz
27. April 2026

Vorläufige Ergebnisse über weitere Treibhausgasemissionen nach Sektoren für das Land Bremen 2024 veröffentlicht

Ziel des Bremischen Klimaschutz- und Energiegesetzes (BremKEG) vom 19.04.2023 ist es, eine umweltverträgliche, ressourcenschonende, risikoarme und gesamtwirtschaftlich kostengünstige Umwandlung, Verteilung und Verwendung von Energie zu gewährleisten sowie zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beizutragen und damit dem Schutz des Klimas zu dienen. Für die Berichterstattung sind durch das Statistische Landesamt Bremen erstmalig für das Berichtsjahr 2024 vorläufige und endgültige Berichte nach Sektoren für das Land Bremen auch für Nicht-CO₂-Treibhausgase nach der Methodik der umweltökonomischen Gesamtrechnungen der Länder vorzulegen.

Im Auftrag des Statistischen Landesamtes Bremen werden in den Jahren 2026 und 2027 durch das Leipziger Institut für Energie die entsprechenden Dokumentationen für weitere Treibhausgase für die Jahre 2024 und 2025 erarbeitet. Der vorläufige Bericht für 2024 wurde nun am 30.03.2026 veröffentlicht und steht hier zur Verfügung:

Bericht über weitere Treibhausgas-emissionen nach Sektoren für das Land Bremen für das Jahr 2024

Bereits im Jahr 2025 hat das Leipziger Institut für Energie eine Zeitnahschätzung der Kohlendioxidemissionen aus dem Primärenergieverbrauch für das Land Bremen im Auftrag des Statistischen Landesamtes Bremen für das Jahr 2024 erarbeitet.  Diese Schätzungen werden in einem Anschlussprojekt auch in den Jahren 2026 und 2027 für die jeweiligen Vorjahre durchgeführt. Der Bericht der Zeitnahschätzung für das Jahr 2024 kann unter folgendem Link eingesehen werden:

Bericht Kohlendioxidemissionen aus dem Primärenergieverbrauch für das Land Bremen – Zeitnahschätzung
Christoph Voigtländer, M. Eng.
Themenfeldleiter Energie & Daten
03 41 / 22 47 62 14
christoph.voigtlaender@ie-leipzig.com
Bild: Mai & März GmbH
17. März 2026

Leipziger Institut für Energie diskutiert zum Status der UN-Nachhaltigkeitsziele in Deutschland

Vier Jahre vor der Zielmarke findet im Juli 2026 in New York das High-Level Political Forum on Sustainable Development (HLPF) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zum Sachstand der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele statt.

Zur Vorbereitung des deutschen Beitrags wurde das Leipziger Institut für Energie zu einem Roundtable-Gespräch am 05.03.2026 in Berlin eingeladen, das unter anderem das Nachhaltigkeitsziel bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Energie (SDG 7) in den Blick nahm. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bundesministerien, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Bundesverband Erneuerbare Energie e. V. (BEE) und der International Renewable Energy Agency (IRENA) wurden Erkenntnisse aus der eigenen Praxis sowie nachhaltige Energieversorgung aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Geladen hatte das deutsche Netzwerk Sustainable Development Solutions.

In der Gesamtbilanz der Teilnehmenden zeichnet sich ein ambivalentes Bild: Die Trends in Richtung einer emissionsarmen und sozialverträglichen Energieversorgung sind in Deutschland zwar vorhanden, verlaufen aber vielerorts zu langsam und werden durch weltweite Krisen gebremst. Zugleich haben drastische Kostenrückgänge bei Technologien für Erneuerbare Energien deren Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessert – ein starkes Signal der Hoffnung (IRENA). In Deutschland wirken Bürgerenergiegenossenschaften über ihre Rolle als Energieproduzenten hinaus gemeinschafts- und identitätsstiftend (Bündnis Bürgerenergie e.V.).

Nora Günther vom Leipziger Institut für Energie stellte in ihrem Input-Vortrag die Arbeit des Unternehmens im Rahmen von Energie- und Klimaschutzkonzepten vor und betonte die zentrale Rolle kommunaler Klimaschutzmanagerinnen und -manager für die Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes vor Ort.

Hintergrund: Die Agenda 2030 der Vereinte Nationen umfasst 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Sie wurden 2015 verabschiedet und bilden seither ein globales Handlungsprogramm, das von der internationalen bis zur kommunalen Ebene Anwendung findet. Zu den Zielen gehören zum Beispiel die Beseitigung extremer Armut (SDG 1), die Sicherung von Ernährung und nachhaltiger Landwirtschaft (SDG 2), bezahlbare und saubere Energie (SDG 7), nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) sowie Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13). Vielfach streben kommunale Klimaschutzakteure an, ihre Aktivitäten auch im Kontext der übergeordneten Nachhaltigkeitszielsetzungen zu verorten.

Nora Günther, M. Sc. Nachhaltiges Wirtschaften
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 27
nora.guenther@ie-leipzig.com
Bild: Kilian Peisker
2. März 2026

Erstellung von Energie- und Treibhausgasbilanzen für die 14 Kirchgemeinden und Kirchspiele des Kirchenbezirks Leipziger Land

Für den evangelisch-lutherischen Kirchenbezirk Leipziger Land sollen Energie- und Treibhausgasbilanzen für die 14 Kirchgemeinden und Kirchspiele erstellt werden.

Das Leipziger Institut für Energie konnte hier unter anderem mit seinen Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit dem evangelisch-lutherischen Landeskirchenamt Sachsens bei der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes überzeugen. So können bereits bewährte Methoden und Strukturen gezielt auf den Kirchenbezirk übertragen werden.

Besonderer Fokus liegt dabei auf einer einheitlichen und im kirchlichen Kontext vergleichbaren Bilanzierung, welche sich nach den Empfehlungen der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) an der Bilanzierungs-Systematik Kommunal (BISKO) orientiert.

Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die konsequente Ausrichtung auf die praktische Weiterverwendbarkeit der Ergebnisse: Die Daten und Berechnungen werden so aufbereitet, dass die, über die nationale Klimaschutzinitiative geförderte, Klimaschutzkoordination die Energie- und Treibhausgasbilanzen künftig eigenständig und konsistent fortschreiben kann.

Die Kirchspiele und Kirchgemeinden erhalten so nicht nur eine vollständige Bilanz ihrer Energieverbräuche und Emissionen, sondern auch einen kompakten Überblick über ihre Ausgangssituation und die wesentlichen Handlungsfelder im Klimaschutz.

Tina Helbig, M. Sc.
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 11
tina.helbig@ie-leipzig.com
Bild: Mai & März GmbH
24. Februar 2026

Pilotprojekt zur Aktualisierung und Weiterentwicklung der CO2-Bilanz für die Landes- und Bezirksverwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg

Die Landes- und Bezirksverwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg verfolgt das Ziel, gemäß § 23 des Hamburgischen Klimaschutzgesetzes (HmbKliSchG) bis 2030 weitgehend CO₂‑neutral organisiert zu sein und damit ihrer Vorbildfunktion gerecht zu werden.

Im Rahmen einer Pilotphase soll für ausgewählte Verwaltungseinheiten eine CO₂-Bilanz erstellt werden. Mit seinem prozessorientierten Ansatz konnte das Leipziger Institut für Energie die Freie und Hansestadt Hamburg überzeugen und erhielt den Zuschlag für die fachliche Begleitung der Pilotphase.

Unterstützt wird das Leipziger Institut für Energie dabei von Martina Richwien vom Fachbüro R&Y Energiewandel aus Potsdam, die über ausgewiesene Expertise in der Prozessbegleitung und -moderation verfügt.

Ziel der Pilotphase ist es, belastbare Governance- und Berichtsstrukturen zu entwickeln und zu erproben, die eine Übertragung der Erfassung und Bilanzierung auf die gesamte Landes- und Bezirksverwaltung ermöglichen.

Marion Elle, M.A.
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 15
marion.elle@ie-leipzig.com
Bild: Mai & März GmbH
30. Januar 2026

§18 NKlimaG – Niedersachsens Weg zu treibhausgasneutralen Kommunalverwaltungen

Mit dem Niedersächsischen Klimagesetz (NKlimaG) setzt das Land Niedersachsen einen verbindlichen Rahmen, um den Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen. § 18 verpflichtet die Landkreise und kreisfreien Städte, konkrete Schritte zur Dekarbonisierung ihres Verwaltungsbetriebes zu entwickeln und ab 2026 ein eigenes Klimaschutzmanagement einzuführen. Bis 2040 sollen die kommunalen Verwaltungen treibhausgasneutral arbeiten.

Das Leipziger Institut für Energie begleitete in diesem Prozess zwei große niedersächsische Kommunen: den Landkreis Osnabrück und den Landkreis Cuxhaven, jeweils mit rund 1.300 Mitarbeitenden.

Im Laufe des Jahres 2025 erarbeitete das Leipziger Institut für Energie gemeinsam mit dem Landkreis Osnabrück die Ausgangsbilanz für das Jahr 2023. Darauf aufbauend wurden Ziele, Zwischenziele und Maßnahmen definiert, die eine treibhausgasneutrale Kreisverwaltung bis 2040 ermöglichen sollen. Neben fachlicher und organisatorischer Unterstützung führte das Institut einen Verwaltungsworkshop durch und entwickelte Empfehlungen zur Verstetigung und zum Monitoring des Klimaschutzprozesses. Am 15.12.2025 wurde das Klimaschutzkonzept durch den Kreistag beschlossen – und erfüllt damit die gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung eines entsprechenden Konzeptes für die Kreisverwaltung.

Parallel unterstützt das IE Leipzig seit Mitte 2025 den Landkreis Cuxhaven. Auch hier wurde für das Jahr 2023 eine Ausgangsbilanz erstellt, Ziele festgelegt und Maßnahmen mithilfe interner Akteursbeteiligung erarbeitet. Besonders bemerkenswert ist, dass der Landkreis Cuxhaven bereits bis 2035 eine treibhausgasneutrale Verwaltung anstrebt. Zudem erweitert das Konzept den Blick auf die Zusammenarbeit mit den zehn kreisangehörigen Kommunen und beschreibt gemeinsame Handlungsfelder für mehr Klimaschutz in der Region. Das Konzept befindet sich aktuell in der finalen Abstimmung und soll im März 2026 dem Kreistag zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Marion Elle, M.A.
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 15
marion.elle@ie-leipzig.com
Nora Günther, M. Sc. Nachhaltiges Wirtschaften
Projektleiterin, Energie & Klimaschutz
03 41 / 22 47 62 27
nora.guenther@ie-leipzig.com
Bild: EnergieNetzWerk Mitteldeutschland
20. Januar 2026

Geschäftsführer Matthias Reichmuth in den Vorstand des EnergieNetzWerk Mitteldeutschlands gewählt

Das EnergieNetzWerk Mitteldeutschland (ENMD, früher NEU e. V.) ist die zentrale Kommunikationsplattform für Unternehmen, Verwaltung und Wissenschaft zu allen Energiefragen in Mitteldeutschland. Durch die Zusammenführung von Kompetenzen und innovativen Ideen sollen dauerhafte Partnerschaften zum Nutzen der Region etabliert werden. Nach der Änderung der Ausrichtung und des Vereinsnamens 2024 wurde am 20.01.2026 bei einer Mitgliederversammlung ein neuer, auf fünf Personen vergrößerter Vorstand gewählt. Diesem Vorstand gehört nun auch Matthias Reichmuth (links im Bild) an, der als Geschäftsführer das Leipziger Institut für Energie vertritt. Das IE Leipzig war bereits 2011 Gründungsmitglied des Vereins, der mittlerweile über die Stadt Leipzig hinausgewachsen ist und inzwischen mehr als 60 Mitglieder umfasst. Die damit gestiegenen Anforderungen der Netzwerkarbeit sollen jetzt auch durch den vergrößerten Vorstand bewältigt werden.

Mehr zum ENMD finden Sie unter:

https://www.energienetzwerk.eu
Matthias Reichmuth, Dipl.-Geogr.
Geschäftsführer, Themenfeldleiter Mobilität
03 41 / 22 47 62 25
matthias.reichmuth@ie-leipzig.com
Haussee bei der Gemeinde Schorssow, der in die Potenzialbetrachtung zur Aquathermie einbezogen wurde.

Bild: Leipziger Institut für Energie/ Andreas Weber
9. Januar 2026

Kommunale Wärmepläne für die Gemeinden des Amtes Mecklenburgische Schweiz veröffentlicht

Das Amt Mecklenburgische Schweiz hat die kommunalen Wärmepläne für seine 15 amtsangehörigen Gemeinden veröffentlicht. Das Leipziger Institut für Energie hat den Prozess fachlich begleitet und insbesondere bei der Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützt. Die Wärmepläne zeigen auf, wie die Wärmeversorgung im Amtsgebiet langfristig klimaneutral gestaltet werden kann und welche Wärmeversorgungsoptionen künftig zur Verfügung stehen. Im nächsten Schritt gilt es nun, die vorgeschlagenen Umsetzungsmaßnahmen weiter auszugestalten und schrittweise umzusetzen.

Die Wärmepläne stehen hier zur Verfügung:

https://www.amt-mecklenburgische-schweiz.de
Andreas Weber, Dipl.-Wi.-Ing. (FH)
Projektleiter, Energie & Klimaschutz; Energie & Wirtschaft
03 41 / 22 47 62 28
andreas.weber@ie-leipzig.com