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Für die Stadt Leipzig waren die Qualität von 113 wichtigen ÖPNV-Verknüpfungspunkten zu bewerten und Optimierungsvorschläge abzuleiten.
Ausgehend vom Untersuchungsauftrag des Nahverkehrsplans der Stadt Leipzig sollten die Qualität von 113 Verknüpfungspunkten des öffentlichen Verkehrs in Leipzig bewertet und Vorschläge zur Verbesserung entwickelt werden.
Für alle Verknüpfungspunkte fand eine Bestandsaufnahme vor Ort statt, ergänzt um die Erschließung von Datenquellen verschiedener Herkunft (Fachämter, Verkehrsbetriebe), mit denen Aussagen für alle Verknüpfungspunkte abgeleitet und in ein geografisches Informationssystem (GIS) integriert werden konnten (OpenStreetMap).
Um die Qualität zu bewerten, wurden in Abstimmung mit einer projektbegleitenden Facharbeitsgruppe Indikatoren für zwölf Qualitätskriterien (von Reiseinformation über Ästhetik bis Barrierefreiheit) entwickelt und angewandt. Das Sicherheitsempfinden wurde durch eine Fahrgastumfrage erhoben.
Im Ergebnis schnitten einige zentrale Umsteigepunkte bereits sehr gut ab, während an etlichen Verknüpfungspunkten mit geringerem Fahrgastaufkommen oder in den äußeren Stadtteilen noch Defizite bestanden.
Davon ausgehend wurde eine Prioritätenliste mit zwölf Maßnahmen abgeleitet, die neben der Pflichtaufgabe Barrierefreiheit beispielsweise auch die Einführung von Steigbezeichnungen und eines Wegeleitsystems (Beschilderung und in der digitalen Auskunft) enthält.
Ebenfalls entwickelt wurde ein System zum dauerhaften Controlling der Umsetzungsfortschritte.
Kategorie
Mobilität
Bundesland
Sachsen
Bevölkerung
611.850
Vorhaben/Leistungen
Entwicklung und Anwendung eines indikatorenbasierten Bewertungssystems für zwölf Qualitätskriterien für Verknüpfungspunkte des öffentlichen Verkehrs, Ableitung und Priorisierung von Maßnahmen zur Optimierung, Entwicklung eines Controlling-Indikators, Integration in ein geografisches Informationssystem
Laufzeit
11/2024 – 11/2025
Projektleitung