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Auf dem ehemaligen Freiladebahnhof in Leipzig werden 2.500 Wohnungen und weitere Infrastruktur geplant. Dazu wurde ein Mobilitätskonzept erstellt.
Schaffung der angebotsorientierten Grundlage für ein autoarmes Stadtquartier „Leipzig 416“ mit ca. 2.500 Wohnungen, Gewerbe, Bildungseinrichtungen, Gastronomie und Einkaufszentrum sowie Grünflächen auf Basis einer Erreichbarkeitsanalyse und durch sieben Mobilitätsbausteine: Parkraummanagement, Radverkehr, Förderung des ÖPNV, Mobilitätsstationen, Sharing-Angebote, E-Mobilität, Paketstationen & Belieferungskonzepte.
Während der Konzepterstellung sowie auch in den Anpassungsphasen fanden Abstimmungen mit den Mobilitätsanbietern (Leipziger Verkehrsbetriebe, teilAuto, nextBike) sowie mit den anderen an der Planung beteiligten Unternehmen statt.
Die während der Laufzeit geänderte Stellplatzsatzung der Stadt Leipzig mit ihren Anforderungen an die Anzahl von Pkw- und Fahrrad-Stellplätzen für unterschiedlich große Wohnungen sowie an die Voraussetzungen zur Stellplatzreduktion spielte eine zentrale Rolle, daneben aber auch die konkreten Platzverhältnisse für die Umsetzung (Nutzung von ebenerdigen oder unterirdischen Flächen zum Fahrradparken, genaue Verortung der Paketstationen, Straßenplanung mit und ohne Busdurchfahrtsmöglichkeit).
Der Prozess von der Erstellung der ersten Fassung des Konzeptes bis zum städtebaulichen Vertrag wurde über mehr als vier Jahre begleitet.
Kategorie
Mobilität
Bundesland
Sachsen
Bevölkerung
zukünftig bis zu 4.000
Vorhaben/Leistungen
Entwicklung eines Mobilitätskonzepts mit 7 Bausteinen, die im Quartier eine nachhaltige Mobilität sicherstellen und damit den Parkraumbedarf minimieren, sowie laufende Projektbegleitung und Anpassung des Konzeptes bis zu dessen Berücksichtigung im Bebauungsplan.
Laufzeit
09/2018 – 03/2023
Projektleitung