zurück zur Referenzen-Übersicht
Die größte Stadtverwaltung in Sachsen möchte bis zum Jahr 2035 Klimaneutralität erreichen.
Die Stadt Leipzig hat sich ehrgeizige Ziele im Klimaschutz gesetzt: Bis 2035 soll die Stadtverwaltung mit ihren mehr als 9.000 Mitarbeitenden treibhausgasneutral sein. Der Beschluss dazu leitet sich aus dem 2019 ausgerufenen Klimanotstand und der Unterstützung des Pariser Klimaschutzabkommens ab. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde ein umfassendes Konzept erarbeitet, das die Stadtverwaltung als zentrale Akteurin in den Mittelpunkt stellt.
Im Fokus stehen die internen Prozesse der Verwaltung. Dazu gehören die Erstellung einer Startbilanz nach dem Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard sowie die Entwicklung umsetzungsorientierter Maßnahmen im Rahmen von Workshops mit den zuständigen Fachabteilungen. Für die Erstellung der Bilanz wurde das E-Tool der Mittelstandsinitiative auf die Belange von kommunalen Verwaltungen angepasst. Zuvor hatte die Stadt Leipzig das Bilanzierungstool bereits für die Nutzung durch Kultureinrichtungen weiterentwickelt. Langfristig sollen durch zielgruppenspezifische Kommunikation Sensibilisierung, Akzeptanz und aktive Beteiligung der Mitarbeitenden an den Klimaschutzmaßnahmen in den eigenen Zuständigkeitsbereich gefördert werden.
Die Koordination und Moderation des Projekts lag bei der Kommunikationsagentur 4K aus Hannover. Das Leipziger Institut für Energie war für die Entwicklung der Fachinhalte verantwortlich.
Kategorie
Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement
Bundesland
Sachsen
Bevölkerung
611.900
Vorhaben/Leistungen
Erarbeitung einer Konzeptstudie mit methodischen Festlegungen, Startbilanz, Handlungsprogramm, Prozessaufbau, Akteursbeteiligung und Bericht
Laufzeit
10/2023 – 09/2025
Projektleitung